The Orange Colossus

(A new statue for a new time, with apologies to Emma Lazarus)

Not like the mighty woman with a flame
That used to welcome people to this land;
Here at our spiked and guarded gates shall stand
An orange man with yellow hair, whose fame
Are riches robbed from poor folks, and his name
Grabber of pussies. From his tiny hand
Grows world-wide hatred; mocking eyes command
The closed-down harbor that his walls now frame.

“Give, ancient lands, your storied pomp to me!”
He loudly yells. “And keep your tired, your poor,
Your huddled masses yearning to breathe free,
I shall deny them access to our shore.
Send these, the homeless, tempest-tost away,
I raise my fist to show them all the door!”

First published in my Medium.com account.

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„Summer of the Gods“ for free!

My urban fantasy novel „Summer of the Gods“ is now available for free as an Amazon Kindle ebook until Sunday, January 15. Enjoy!

United States: http://amzn.to/2iZqHCO
United Kingdom: http://amzn.to/2itEp3I
Canada: https://www.amazon.ca/dp/B01N1Y3F5E/
Germany: http://amzn.to/2iUPwDZ

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Radio Gaga!

Jahrelang habe ich leidenschaftlich in den Facebook-Präsenzen eines öffentlich-rechtlichen Rundfunksenders debattiert sowie Menschenrechte und Demokratie hochgehalten. Heute Morgen wurde ich jedoch von diesem Sender in einem Atemzug mit einem dort ebenfalls verkehrenden bekennenden Rechtsradikalen genannt und zusammen mit diesem aufgefordert, doch bitte „sachlich zu bleiben“. Meine Antwort:

„Habe meine bisherigen Kommentare unter Herrn […]s Beitrag nun gelöscht und werde künftig generell davon absehen, auf Seiten von Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen zu kommentieren. Wenn leidenschaftliches Eintreten für Demokratie und Menschenrechte dasselbe ist wie rechtsradikales Herumpöbeln, dann haben die rechtsradikalen Herumpöbler offenbar endgültig gewonnen. Da bleibt dem geneigten Linksliberalen bis Linken wohl nur noch die innere Emigration. Auf Wiedersehen.“

Frohlocket, Trump- und AfD-Fans. Bald habt ihr es geschafft.

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Summer of the Gods

The English version of my first novel, „Summer of the Gods“ (volume 1 of 3 in the Olympian Gods Trilogy) has just been published as an Amazon Kindle ebook. If you’re interested in mythology, (urban) fantasy, politics, or society, you can buy it here, depending on your location*:

Here’s the spoiler-free teaser/plot synopsis:

Athens, in the summer of 2015. The negotiations concerning the economy crisis are going on as expected: European Commission, International Monetary Fund, and European Central Bank think as much that they’re right as the Greek participants are sure that these foreign powers don’t really want to help them. The heat is as stale as the debates.

This general deadlock is suddenly disrupted by new players whom no one would have counted in: the Ancient Gods are back!
But what do they even want?
Can people trust them?
Are they really the selfless helpers they pretend to be?
Are they even working together, or against each other?
And what about people’s free will?

The experiences of seven characters build the panorama of this story that takes a look at how an intervention by powerful and mysterious beings can change the world.

A story about power and powerlessness, war und peace, trust and treason, humans and Gods, politics and the economy.

Summer of the Gods cover

* Some of the links used in this article are Amazon Affiliate links which means that I earn a small extra revenue if you use them to order the item(s). The price won’t change for you, though.

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Summer of the Gods: Proofreader wanted!

Just finished my own English translation of my self-published first novel, entitled „Summer of the Gods.“ It’s due for publication in January 2017. Keep your eyes peeled for details.

Meanwhile, I’m looking for a native English speaker, preferably a student of English language or literature, and interested in fantasy and/or politics, to proof-read the translation. I’m willing to pay € 100 for your service, and I will mention you in the credits of the translation. So please contact me if you’re interested, or forward my request to everyone you know and who might be interested and have time to read about 160 Word pages during the next two weeks. Send an email to presse[at]goettersommer[dot]de if you’re interested.

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Die „Bild“, wieder einmal

Wenn Deutschlands langlebigstes und widerlichstes Schmierblatt mit „Angst!“ in meterhohen Lettern titelt, dann kann man eigentlich nicht anders, als im Geiste die restlichen Zutaten aus dem Ärzte-Song „Lasse Reden“ zu ergänzen. Ich habe dann mal eine Fünf-Minuten-Photoshop-Arbeit daraus gemacht:

BILD: Angst! Hass! Titten! Wetterbericht!

Weiterverbreiten ausdrücklich erwünscht!

Nachtrag: Auf Twitter ist das Bildchen mit zurzeit knapp 3.400 Retweets und über 5.100 Likes sehr populär. Vielen Dank an alle, die es geteilt haben und das weiterhin tun — nach „Enteignet Springer!“ in den 1960ern und dem Bildblog vor einigen Jahren ist der notwendige Kampf gegen diese Kotzpostille ja leider ein wenig eingeschlafen. Wird Zeit, dass wir weiter daran arbeiten — vielleicht so als guten Vorsatz fürs nächste Jahr.

Und nicht vergessen: der „Kopp Verlag“, Breitbart (die bei Trumps Wahlsieg mitgeholfen haben und nun in Deutschland und Frankreich Dependencen gründen wollen), Fox News (und alle „Nachrichten“-Medien von Rupert Murdoch) und so weiter sind genauso schlimm, manchmal vielleicht noch schlimmer.

Zum Abschluss noch zwei etwa 10 Jahre alte Bildchen, in denen ich die damaligen Werbekampagnen von „Bild“ parodiert habe (Erstveröffentlichung jeweils in meinem inzwischen inaktiven Account auf fotocommunity.de):

 

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Trump oder Der Artikel, den ich nie schreiben wollte

Es hat eine Weile gedauert, bis ich die schreckliche Nachricht verdauen konnte, dass Donald Trump zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt wurde, aber offenbar ist dies der Fall. Ich hoffe von Herzen, dass das politische System des Landes stabil genug ist, dafür zu sorgen, dass er nicht auch der letzte Präsident sein wird, da er sich in der Mitte seiner Amtszeit zum Imperator des Vereinigten Reiches von Gottes Gnaden ernennt. Verdammt, letztes Jahr dachte ich, „The Man In The High Castle“ sei ein faszinierendes, aber gänzlich fiktionales Stück Fernsehunterhaltung (wenngleich es auch damals schon unheimlich war, wie gut Nationalsozialismus und amerikanischer „Scheiß drauf, lass es uns tun!“-Kapitalismus zusammenzupassen scheinen).

Offenbar ist Trump bereits auf (oder unter) Bush Juniors Niveau dummer politischer Entscheidungen angelangt, bevor er auch nur seinen Amtseid geleistet hat: erinnert sich noch jemand daran, wie Bush eine diplomatische Krise mit China um jeden Preis eskalieren lassen wollte (bevor 9/11 passierte, woraufhin er und alle anderen die Angelegenheit vergaßen)? Der Wikipedia-Artikel über den Vorfall nennt weitere Details. Nun, Trump hat besagte Krise bereits im Alleingang geschaffen, bevor er sein Amt antritt.

Oder erinnert ihr euch noch an „Freedom Fries“, also die McCarthy-hafte Hexenjagd, in der die Bush-Krieger jeden, der nicht ihrer Meinung war, als „unamerikanisch“ bezeichneten? Tja, Breitbart (die mit Trump unter einer Decke stecken, und laut Bannon auch mit Darth Vader, Satan und sogar Dick Cheney) sind so weit gegangen, dass sie die recht konservative Firma Kellogg’s als „unamerikanisch“ bezeichnet haben, obwohl diese Firma dem geneigten Beobachter so amerikanisch wie Apfeltorte zu sein scheint. Stellt euch nur einmal vor, diese Clowns müssten mit etwas so Entsetzlichem wie 9/11 zurechtkommen — sie würden Bush im Nachhinein geistig gesund und vernünftig aussehen lassen.

Nimmt man Trumps Versprechen, seinen Feinden „etwas höllisch viel Schlimmeres als Waterboarding“ antun zu wollen, Mexikaner und Muslime drangsalieren zu wollen, bloß weil sie eben Mexikaner oder Muslime sind (man fragt sich, wie er einen mexikanischen Muslim behandeln würde, wenn er je einen träfe), Die Mauer zu bauen und ihr Lordkommandant zu werden (in Game of Thrones war Janos Slynt niemals Lordkommandant, weil selbst George R.R. Martins überbordende Fantasie sich keinen solchen Horror ausdenken könnte) sowie den Sumpf trockenzulegen (offenbar, indem er die Dinger aus dem Sumpf zu seinem Kabinett ernennt), können wir darauf hoffen, dass die nächsten vier Jahre, ähm, interessant werden, um das mindeste zu sagen.

Ich jedenfalls heiße unseren neuen Trumpf-Herrscher nicht willkommen und werde das auch niemals tun. In einer Zeit, in der viel zu viele Leute ihren inneren Neville Chamberlain beschwören, indem sie Faschismus beschönigen und normalisieren, glaube ich, dass es wichtig ist, ihm so vehement wie möglich zu widerstehen.

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Trumped, or The Article I Never Wanted To Write

It took a while for me to digest the horrible news that Donald Trump has been elected to be the 45th President of the United States of America, but here we are. I sincerely hope the political system of the country is stable enough to make sure he won’t be the last President, too, proclaiming himself by God’s Grace Emperor of the United Reich halfway through his term. Damn it, last year I thought „The Man In The High Castle“ was an intriguing piece of television entertainment, but a completely fictional one (although, even back then, it was uncanny how well Nazism and American „Let’s F*ckin‘ Do It!“ capitalism seem to fit together).

Apparently, Mr Trump already is on Bush jr.’s level of stupid political decisions (or below) before he was even sworn into office: does anyone remember how Bush wanted to make a diplomatic crisis with China escalate by all means (before 9/11 happened and made him, and everyone else, forget about it)? See the Wikipedia article on the incident for details. Well, Mr Trump has singlehandedly created said crisis before he took his office.

Or do you remember „freedom fries,“ i.e. the Bush Warriors calling everyone who wouldn’t agree with them „un-American“ in a McCarthy-style witch-hunt? Well, Breitbart (in league with Trump, and Darth Vader, and Satan, and even Dick Cheney, as Bannon claimed) went as far as calling the quite conservative Kellogg’s company who seem as American as apple pie „un-American.“ Just imagine what would happen if these clowns had to deal with something as horrible as 9/11 — they would make Bush look sane and sensible.

Along with his promises to give his foes „a hell of a lot worse than waterboarding,“ to torment Mexicans and Muslims for no better reason than the fact that they’re Mexicans or Muslims (which makes you wonder how he would treat a Mexican Muslim if he ever met one), to build The Wall and become its Lord Commander (in Game of Thrones, Janos Slynt never was Lord Commander, for even George R.R. Martin’s rich imagination couldn’t make up a horror like that), and to „drain the swamp“ (apparently by making all the Swamp Things his cabinet), we can hope for the next four years to be, erm, interesting, to say the least.

I for one do not welcome our new Drumpf Overlord, and I never will. In a time in which far too many people channel their inner Neville Chamberlain by appeasing and normalising fascism, I think it’s crucial to resist them as adamantly as possible.

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What I Read — Fiction (2): A Song Of Ice And Fire

„If you play the game of thrones, you win, or you die. There is no middle ground.“

Ever since J.R.R. Tolkien invented modern High Fantasy over 60 years ago, the genre has become a bestseller staple — even though far too many books have more or less copied and watered down „The Lord of The Rings.“ But then came George R.R. Martin who used to write more science fiction than fantasy, who laid the foundation for his unparalleled „A Song of Ice and Fire“ book series with 1996’s „A Game of Thrones“ that has been fascinating millions in the form of the television series „Game of Thrones“ since 2011. But why? What’s so special about these books and the show?

Most works of High Fantasy — especially the aforementioned trivial copies of Tolkien — have a clear good-vs.-evil scheme: there are glorious heroes and sinister villains who fight each other, and eventually the heroes win. Pretty predictable and Hollywood cliché. This is one of the respects in which Martin’s series is different: the brutal and in parts magical world of the continents Westeros and Essos ist inhabited by ordinary people. All of them have their strengths and their weaknesses, their virtues and their vices, and they must make far-reaching decisions based upon insufficient and often contradictory information that literally are about life and death. They’re people like us, people living today, whose motivations we can often comprehend.

Of the planned seven volumes, five have been published so far:

  • A Game of Thrones
  • A Clash of Kings
  • A Storm of Swords
  • A Feast for Crows
  • A Dance with Dragons

The last two volumes that fans have been desperately waiting for will be called „The Winds of Winter“ and „A Dream of Spring.“

The cheapest way to get the first five volumes is a box set. There is also a lavishly illustrated edition of the first volume for the 20th anniversary.

Apart from the main volumes, there are two more recommendable books about the world of ice and fire: the huge, pseudo-historical illustrated book „The World of Ice and Fire,“ and „A Knight of the Seven Kingdoms,“ a collection of three novellas (so far) about the knight Ser Duncan the Tall and his squire „Egg“ (the future King Aegon V Targaryen) that is set about 90 years before the events of the novels and planned to be continued at a later date. Finally, there are two short stories that take place a few more years before the adventures of Dunk & Egg: the first is „The Princess and the Queen“ about a Targaryen war of succession that has been called „The Dance of the Dragons“ in the history of the Seven Kingdoms, published in the anthology „Dangerous Women,“ edited by George R.R. Martin and Gardner Dozois. The other short story is called „The Rogue Prince“ and can be found the the anthology“Rogues“ by the same editors; it works as a kind of prequel or sidequel to „The Princess and the Queen.“

What is it all about?

Almost three hundred years ago, the Seven Kingdoms of the continent Westeros were conquered by the Targaryen dynasty of monarchs who were originally from the neighbouring continent of Essos, to be more exact from Valyria, an area that has become uninhabitable after a huge catastrophe („the doom of Valyria“). Fourteen years before the events of the first novel, the last Targaryen King, „Mad King“ Aerys II, was dethroned and killed in a civil war, and since then, Robert Baratheon has been sitting on the throne. The years since Aerys’s death have been peaceful so far, but at the beginning of the story, several disasters are imminent: in a political plot, Jon Arryn, the Hand of the King (a kind of viceroy) was murdered, and Robert fears for his own life. At the same time, a winter that can last for many years (probably due to magic) is approaching, and in the Far North, the White Walkers, a kind of zombie army, are waking up. The latter happens beyond the Wall that was once built to save the Seven Kingdoms from the sinister powers on the other side and that is guarded by the Nights Watch.

Robert travels to the Realm of the North (south of the Wall) with all of the royal household to ask the Warden of the North, his old friend Eddard „Ned“ Stark, to become the new Hand of the King. He is accompanied, among others, by his wife Cersei of the very rich and power-hungry Lannister family, the three children Joffrey (the crown prince), Myrcella, and Tommen, the Queen’s siblings: her twin brother Jaime (a knight who belongs to the seven members of the Kingsguard) and her dwarfish younger brother Tyrion (called The Imp), a clever, well-read hedonist with a sharp tongue that often endangers him. There are rumours about the illegitimate birth of Cersei’s children, and very soon we learn that, first, they are more than rumours and, second, that Jon Arryn’s death is probably connected to this fact.

At the same time in neighbouring Essos: Viserys Targaryen, the surviving younger son of Mad King Aerys, sells (you have to call it that) his sister Daenerys to the horse lord Khal Drogo who marries her. Despite this, mildly put, unfavourable beginning of their marriage, the two genuinely fall in love with each other, and Danny evolves from a timid girl to a self-confident ruler. She suffers treason, setbacks, and military defeats, but doesn’t give up on her goal: to reconquer the Seven Kingdoms.

There’s no need to tell you more about the plot because for the few who don’t know anything about it, that wouldn’t be possible without spoilers, and for those who have watched the derivative work in the form of the popular television series „Game of Thrones,“ it would be boring, especially because the first season follows the first book quite accurately; greater deviations only happen later, and in its sixth season that aired recently, the series has partly surpassed the plot of the books that have been published so far.

History meets Fantasy

The world building of the series of novels and the side volumes is incredible. Even though there are fantasy elements like dragons and White Walkers, the world and its most important events are based upon events of British, European, and world history. For instance, the central conflict in Westeros has been compared to the „Wars of the Roses,“ a succession war in England between 1450 and 1480. Even the names of the Royal Houses that fought for predominance are similar: York and Lancaster in the Wars of the Roses, Stark and Lannister in Westeros. Other, often quite gory and cruel, events have historical roots. For example, there is the infamous „Red Wedding“ in volume 3, a wedding during which many guests are murdered for political reasons. In our world, there was an event called the „Black Dinner“ where similar things happened. Aegon Targaryen, a foreigner who conquered Westeros, is similar to William the Conqueror (and „Targaryen“ even sounds a bit like „Plantagenet“), even though the latter obviously didn’t have any dragons in his army.

While Westeros more or less resembles Britain (with Dorne on its Southern end that is merely inspired by medieval Spain), Essos contains a vast collection of cultures inspired by examples in South-Eastern Europe, Northern Africa, and the Middle East, from ancient to Renaissance times. Another important source of inspiration, for sure, are the works of William Shakespeare who took similar liberties using historical sources to tell timeless tales of power and powerlessness, war and peace, or hate and love.

A very exciting part of the novels is the narrative perspective: instead of an omniscient narrator, there is a mixed choir of point-of-view characters; in the first three volumes, the titles of all chapters are simply the names of their respective protagonists. We as readers only know what these characters know, but we can try and piece together the bigger picture from the polyphony. And in a way you might find yourself rooting for dislikeable characters like the power-hungry Queen Cersei or Theon Greyjoy who is originally from the Iron Islands (a kind of Viking culture), but grew up as a (well-treated) hostage of the Starks after his father’s insurrection attempt. The most fascinating, however, are the strong woman and girl characters who all find their own ways to establish themselves in a male-dominated and misogynistic world. But there are few real protagonists — someone who just seemed to be an important main character might end up dead in the moment; almost no one is safe.

To conclude: an absolute reading recommendation for this giant, overwhelming panorama of history, fantasy, and human passions. I’m looking forward to reading volume 6 that will hopefully be out in the next few months. And of course to watching season 7 of the HBO series that will start on June 26, 2017.

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Was ich lese — Fiktion (2): A Song of Ice and Fire

„If you play the game of thrones, you win, or you die. There is no middle ground.“

Seit J.R.R. Tolkien vor über 60 Jahren die moderne High Fantasy erfand, ist das Genre zu einem Bestsellergaranten geworden — und das, obwohl allzu viele Bücher mehr oder weniger den „Herrn der Ringe“ kopiert und verwässert haben. Doch dann kam George R.R. Martin, vormals eher Science-Fiction- als Fantasy-Autor, und legte 1996 mit „A Game of Thrones“ den Grundstein für seine außergewöhnliche Buchreihe „A Song of Ice and Fire“ (deutsch: „Das Lied von Eis und Feuer“), die seit 2011 als Fernsehserie „Game of Thrones“ ein Millionenpublikum begeistert. Aber warum eigentlich? Was ist das Besondere an diesen Büchern und dieser Show?

Die meisten Werke der High Fantasy — insbesondere die erwähnten Trivialkopien von Tolkien — haben ein klares Gut-Böse-Schema: es gibt strahlende Helden und finstere Schurken, die gegeneinander antreten, und am Ende gewinnen natürlich die Helden. So vorhersehbar, so Hollywood-klischeehaft. Schon in diesem Punkt ist Martins Reihe anders: die brutale und teilweise magische Welt der Kontinente Westeros und Essos wird von gewöhnlichen Menschen bewohnt. Sie alle haben Stärken und Schwächen, Tugenden und Fehler, und müssen aufgrund unzureichender und oft auch widersprüchlicher Informationen weitreichende Entscheidungen treffen, bei denen es im wahrsten Sinne des Wortes um Leben und Tod geht. Es handelt sich um Menschen wie uns, wie es sie heute noch gibt, deren Motive wir oft nachvollziehen können.

Von den geplanten sieben Bänden sind bisher fünf erschienen:

  • A Game of Thrones
  • A Clash of Kings
  • A Storm of Swords
  • A Feast for Crows
  • A Dance with Dragons

Die beiden letzten, von allen Fans sehnsüchtig erwarteten Bände werden „The Winds of Winter“ und „A Dream of Spring“ heißen.

Am günstigsten sind die ersten fünf Bücher (auf Englisch) in einem Box-Set* zu haben. Vom ersten Band gibt es zum zwanzigjährigen Jubiläum aber auch eine liebevoll illustrierte Ausgabe.

Neben den Hauptbänden gibt es noch zwei andere empfehlenswerte Bücher über die Welt von Eis und Feuer: den großen pseudohistorischen Bildband „The World of Ice and Fire“ und „A Knight of the Seven Kingdoms„, eine Sammlung von bisher drei Erzählungen über den Ritter Ser Duncan the Tall und seinen Knappen „Egg“ (der spätere König Aegon V Targaryen), die etwa 90 Jahre vor den Ereignissen in der Romanreihe spielt und auch irgendwann fortgesetzt werden soll. Schließlich sind zwei Kurzgeschichten erschienen, die noch einmal einige Jahre vor den Erlebnissen von Dunk & Egg spielen: die erste ist „The Princess and the Queen“ über einen Erbfolgekrieg zwischen zwei Targaryen-Fraktionen, der in der Geschichte der Sieben Königreiche als „Dance of the Dragons“ bekannt wurde, erschienen in der Anthologie „Dangerous Women„, herausgegeben von George R.R. Martin und Gardner Dozois. Die andere Kurzgeschichte trägt den Titel „The Rogue Prince“ und findet sich in der Anthologie „Rogues“ von denselben Herausgebern; sie fungiert als eine Art Prequel oder Nebengeschichte zu „The Princess and the Queen“.

Der Vollständigkeit halber folgt auch eine Liste dessen, was in deutscher Übersetzung zu haben ist. Empfehlen würde ich diese Übersetzungen nicht unbedingt (solange die interessierten LeserInnen einigermaßen Englisch können), denn erstens sind sie im Vergleich zu den englischen Ausgaben sehr teuer (je 15 Euro für einen der zehn Bände, die jeweils ein halbes Originalbuch abdecken), und zweitens wurden die Namen von Personen und Orten relativ willkürlich eingedeutscht. Was im Herrn der Ringe hervorragend funktioniert, weil Tolkiens Werke in einer relativ entrückten Fantasy-Welt spielen, wirkt hier grotesk bis unfreiwillig komisch, denn Westeros hat seine Wurzeln überwiegend im englischen Mittelalter. Hier aber dennoch die Liste:

Worum geht es?

Die Sieben Königreiche des Kontinents Westeros wurden vor knapp dreihundert Jahren von der Herrscherfamilie Targaryen unterworfen, die ursprünglich vom Nachbarkontinent Essos stammte, genauer gesagt aus Valyria, einem Gebiet, das durch eine große Katastrophe („Doom of Valyria“) praktisch unbewohnbar wurde. Vierzehn Jahre, bevor die Handlung des ersten Romans beginnt, wurde der letzte Targaryen-Herrscher, „Mad King“ Aerys II, in einem Bürgerkrieg abgesetzt und getötet, und seitdem sitzt Robert Baratheon auf dem Thron. Die Jahre seit Aerys‘ Tod waren friedlich, aber zu Beginn der Geschichte droht Unheil an mehreren Fronten: in einer politischen Intrige wurde Jon Arryn, die „Hand of the King“ (eine Art Stellvertreter) ermordet, und Robert befürchtet, dass man auch ihm nach dem Leben trachtet. Gleichzeitig naht der Winter, der — wahrscheinlich aufgrund von Magie — viele Jahre dauern kann, und im hohen Norden regen sich die White Walkers, eine Art Zombiearmee. Dies geschieht jenseits der Mauer, die einst errichtet wurde, um die Sieben Königreiche vor den finsteren Mächten auf der anderen Seite zu schützen, und die von der Nights Watch bewacht wird.

Robert reist mit seinem ganzen Hofstaat in das Reich des Nordens (südlich der Mauer), um den Statthalter dieses Gebiets, seinen alten Freund Eddard „Ned“ Stark zu bitten, neue Hand of the King zu werden. Mit ihm kommen unter anderem seine Frau Cersei, die der sehr reichen und machthungrigen Familie Lannister entstammt, sowie die drei Kinder Joffrey (der Kronprinz), Myrcella und Tommen und die beiden Geschwister der Königen: ihr Zwillingsbruder Jaime (ein Ritter, der der siebenköpfigen Königsgarde angehört) und ihr kleinwüchsiger jüngerer Bruder Tyrion (The Imp genannt), ein kluger, belesener Genussmensch mit einem Mundwerk, das ihn manchmal in gefährliche Situationen bringt. Es gibt Gerüchte über die illegitime Geburt von Cerseis Kindern, und recht bald erfahren wir, dass es erstens mehr als Gerüchte sind und dass Jon Arryns Tod zweitens sehr wahrscheinlich mit dieser Tatsache im Zusammenhang steht.

Gleichzeitig im benachbarten Essos: Viserys Targaryen, der überlebende jüngere Sohn von Mad King Aerys, verschachert (man kann es nicht anders sagen) seine Schwester Daenerys an den Reiterfürsten Khal Drogo, der sie heiratet. Trotz dieses, gelinde gesagt, ungünstigen Beginns ihrer Ehe verlieben sich die beiden von ganzem Herzen ineinander, und Danny wird vom schüchternen Mädchen zur selbstbewussten Herrscherin. Verrat, Rückschläge und militärische Niederlagen nimmt sie hin, denn sie hat ein Ziel: die Sieben Königreiche zurückerobern.

Mehr soll hier über die Handlung gar nicht verraten werden, denn für diejenigen, die sie noch nicht kennen, ginge das nicht ohne Spoiler, und für diejenigen, die die beliebte Bearbeitung in Form der Fernsehserie „Game of Thrones“ gesehen haben, wäre es zu langweilig, denn gerade deren erste Staffel orientiert sich noch fast hundertprozentig am ersten Buch; erst später gibt es größere Abweichungen, und in der kürzlich ausgestrahlten sechsten Staffel hat die Serie die Handlung der bisher erschienenen Bücher teilweise überholt.

Geschichte trifft Fantasy

Das World Building der Romanreihe und der Nebenbände ist überragend. Wenngleich es Fantasy-Elemente wie Drachen und White Walkers gibt, basieren die Welt und zentrale Ereignisse auf Ereignissen der britischen, europäischen und Weltgeschichte. So ist der zentrale Konflikt in Westeros mit dem „War of the Roses“ vergleichbar, einem Erbfolgekrieg in England zwischen 1450 und 1480. Sogar die Namen der Herrscherhäuser, die um die Vorherrschaft kämpften, sind ähnlich: York und Lancaster in den Rosenkriegen, Stark und Lannister in Westeros. Auch andere, teilweise sehr blutige und grausame Geschehnisse haben historische Vorbilder. So gibt es in Band 3 die berüchtigte „Red Wedding“, eine Hochzeit, bei der aus politischen Gründen zahlreiche Gäste ermordet werden. In unserer Welt hat ein Ereignis namens „Black Dinner“ stattgefunden, bei dem Ähnliches geschah. Aegon Targaryen, ein Ausländer, der Westeros eroberte, ähnelt William the Conqueror (und „Targaryen“ klingt wiederum ein wenig nach „Plantagenet“), auch wenn Letzterer natürlich keine Drachen in seiner Streitmacht hatte.

Während Westeros weitgehend Großbritannien entspricht (mit dem eher vom mittelalterlichen Spanien inspirierten Dorne an der Südspitze), findet sich in Essos ein Sammelsurium an Kulturen, die von Vorbildern aus Südosteuropa, Nordafrika und Vorderasien inspiriert wurden, von der Antike bis in die frühe Neuzeit. Eine weitere wichtige Inspirationsquelle sind sicherlich die Werke William Shakespeares, der ähnlich frei mit historischen Quellen umgeht, um zeitlose Geschichten über Macht und Ohnmacht, Krieg und Frieden oder Hass und Liebe zu erzählen.

Sehr bestechend an den Romanen ist schließlich die Erzählperspektive: statt eines allwissenden Erzählers gibt es einen gemischten Chor von Point-of-View-Charakteren; in den ersten drei Bänden sind die Kapitel auch durchweg schlicht mit den Namen des jeweiligen Protagonisten überschrieben. Wir als LeserInnen wissen jeweils nur, was diese Charaktere wissen, können uns aber aus der Vielstimmigkeit das große Ganze zusammenpuzzlen. Und man fiebert in gewisser Weise mit, selbst mit eher unsympathischen Charakteren wie der machtgierigen Königen Cersei oder Theon Greyjoy, der von den Iron Islands (einer Art Wikingerkultur) stammt und nach einem Aufstand seines Vaters als (gut behandelte) Geisel der Starks aufwuchs. Am faszinierendsten sind die starken Frauen- und Mädchenfiguren, die alle ihren eigenen Weg finden, sich in einer männerdominierten und frauenfeindlichen Welt durchzusetzen. Echte Protagonisten gibt es aber kaum, denn wer gerade noch eine wichtige Hauptfigur zu sein scheint, ist im nächsten Moment tot; fast niemand ist sicher.

Alles in allem: unbedingte Leseempfehlung für dieses riesige, überwältigende Panorama aus Geschichte, Fantasy und menschlichen Leidenschaften. Ich freue mich schon auf Band 6, der hoffentlich in den nächsten Monaten erscheinen wird. Und natürlich auf Staffel 7 der HBO-Serie, die am 26. Juni 2017 starten wird.

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