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24.2.2010 von Sascha Kersken.
Gestern feierte der Apache HTTP Server offiziell seinen 15. Geburtstag — wenngleich das “Geburtsdatum” laut dem entsprechenden Heise-Artikel etwas sonderbar berechnet wurde ;). Den größten Teil dieses Lebensweges bin ich mitgegangen; meine erste Apache-Installation dürfte ich wohl 1997 aufgesetzt haben. Seitdem ist der Indianer ein treuer Begleiter bei allen beruflichen und privaten Projekten geblieben; wenngleich ich Alternativen wie Tomcat (ebenfalls von der Apache Software Foundation, aber mit Schwerpunkt auf Java-Webanwendungen), lighttpd, Zeus oder sogar IIS kennenlernte, habe ich in der Praxis doch nie etwas anderes verwendet als Apache httpd.
Was viele Admins und Entwickler am Apache schätzen, ist auch nach all den Jahren seine außergewöhnliche Stabilität und die hohe Anpassungsfähigkeit — neben den zahlreichen mitgelieferten, inzwischen dynamisch ladbaren, Modulen gibt es unzählige Erweiterungen von Drittanbietern, die dem Server neben seiner Kernkompetenz — der hochlastfähigen, RFC-konformen Auslieferung von Websites — eine Unmenge an neuen Fähigkeiten beibringen: Programmierung von Webanwendungen in den verschiedensten Sprachen, Authentifizierung gegen so gut wie alle Datenbanken und Dienste, Sicherheitserweiterungen und vieles mehr.
Im Jahr 2004 erschien die erste Auflage meines Buches zu diesem außergewöhnlichen Stück Open-Source-Software. Obwohl die Version 1.3, die bis heute nicht ganz von der Bildfläche verschwinden will, damals noch recht weit verbreitet war, beschloss ich im Einverständnis des Verlags, mich ganz auf die erheblich verbesserte Version 2.0 zu konzentrieren. Das Buch war natürlich ein idealer Anlass, mich noch intensiver als je zuvor mit Apache auseinanderzusetzen, denn selbstverständlich musste jede vorgestellte Lösung in der Praxis ausprobiert und soweit wie möglich optimiert werden. Vor gut einem Jahr ist die dritte Auflage erschienen; ihr Thema ist die noch aktuelle Version 2.2.
Demnächst steht Version 2.4 (zurzeit 2.3-alpha) ins Haus; nachdem in Version 2.2 unter anderem die Authentifizierungsmodule erweitert und verbessert wurden, steht diesmal vor allem eine Renovierung der Zugriffskontrolle an — das bekannte Order/Allow/Deny-Dreigestirn soll zugunsten flexiblerer Lösungen in Rente geschickt werden. Es bleibt also trotz wachsender Konkurrenz spannend, und ich freue mich auf die nächsten 15 Jahre mit meinem Lieblingsindianer.
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30.10.2009 von Sascha Kersken.
Nach langer Arbeit war es am Montag, dem 26.10.2009 endlich so weit: Die Kölner Firma papaya Software GmbH — bei der ich seit 2007 als Senior Developer arbeite — hat die (in Kundenprojekten bereits seit längerem im Einsatz befindliche) neue Version 5.0 des Open Source Content-Management-Systems papaya CMS veröffentlicht. Das PHP-basierte, für den Enterprise-Einsatz geeignete CMS kann unter http://www.papaya-cms.com/download.71.html kostenlos heruntergeladen werden. Auf derselben Seite ist die 1.300 Seiten starke Dokumentation verlinkt, in der Sie alles über Installation, Konfiguration und praktischen Einsatz von papaya CMS erfahren.

Zu den wichtigsten Features der neuen Version gehören unter anderem:
- Mehrstufiges Caching-System zur Performance-Steigerung, inclusive Caching der XSLT-Templates mittels xslcache
- Cluster- und Cloud-Computing-Fähigkeit (papaya ist u.a. Amazon Web Services Solution Provider)
- Mehrsprachige Websites
- Zahlreiche neue und verbesserte Module (die meisten frei und im Grundpaket enthalten, einige nur kommerziell), z.B. Community (zu einem großen Teil mein Baby ;)), Mediadatenbank, Forum/BBS, Kalender, Multi-Domain-Fähigkeit (VHosts im CMS) u.v.m.
Neben den Neuerungen bleibt natürlich alles bestehen, was auch frühere Versionen von papaya CMS stark gemacht hat. So wird konsequent auf offene Standards gesetzt — insbesondere kommt für Templates weder eine Eigenentwicklung noch ein PHP-Platzhaltersystem zum Einsatz, sondern der W3C-Standard XSLT: Alle Inhalte werden zunächst in medienneutralem XML generiert; anschließend kümmern sich die XSLT-Templates um die Umwandlung in valides (X)HTML, PDF und beliebige andere Ausgabeformate. Neben seinen CMS-Fähigkeiten dient papaya auch als leistungsfähiges Framework für Webanwendungen aller Art; an Bord sind unter anderem eine durchdachte Schnittstelle für mehrere Datenbanken (MySQL, PostgreSQL und SQLite) inklusive Debugging- und Logging-Funktionen für Entwickler sowie zahlreiche Standardklassen, die alle wichtigen Baustellen von Websites abdecken.
Hier ein Auszug aus dem Presseechozur Veröffentlichung:
- papaya CMS bei heise.de / c’t
- papaya CMS bei t3n.de
- papaya CMS bei contentmanager.de
- papaya CMS bei internet-professionell.de
- papaya CMS bei PHP Magazin
- papaya CMS bei it-chuiko.com
- papaya CMS bei it-administrator.de
- papaya CMS bei entwickler.de
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18.8.2009 von Sascha Kersken.

Eben wollte ich etwas im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland nachschlagen — trotz diverser Aufweichungen in den letzten knapp 20 Jahren noch immer die Grundlage für eine relative Freiheit. Der erste Treffer bei der Google-Suche nach “grundgesetz” verweist auf eine Seite auf der Website des Deutschen Bundestags. Nichts Böses ahnend habe ich draufgeklickt, weil ich mir dachte, dass die ja wohl auf jeden Fall die aktuelle Fassung vorhalten dürften. Aber ach! Statt des erwarteten Grundgesetzes wird obige “404 Not Found”-Seite angezeigt. Natürlich ist mir klar, dass die Seite wohl umgezogen ist und der Link bei Google noch nicht aktualisiert wurde. Und dennoch eine schöne, passende Metapher dafür, wie unsere Damen und Herren Politiker gerade in den letzten Jahren mit Inhalt und Geist der Verfassung umgehen.
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3.8.2009 von Sascha Kersken.
Zensursel war allein zu Haus,
Die Wähler waren alle aus.
Als sie nun durch den Reichstag sprang
Mit leichtem Mut und Sing und Sang,
Da sah sie plötzlich vor sich stehn
Das Grundgesetz, nett anzusehn.
“Ei”, sprach sie, “ei, wie schön und fein!
Das muss ein trefflich Spielzeug sein.
Ich zünde die Verfassung an,
wie’s einst der Opa hat getan.”
Und Minz und Maunz, die Katzen,
Erheben ihre Tatzen.
Sie drohen mit den Pfoten:
“Ach, Karlsruhe hat’s verboten!
Miau! Mio! Miau! Mio!
Lass stehn! Sonst brennt Deutschland lichterloh!”
Zensursel hört die Katzen nicht!
Das Grundgesetz brennt hell und licht,
Das flackert lustig, knistert laut,
Grad wie ihr’s auf dem Bilde schaut.
Zensursel aber freut sich sehr
Und sprang im Reichstag hin und her.
Und Minz und Maunz, die Katzen,
Erheben ihre Tatzen.
Sie drohen mit den Pfoten:
“Ach, Karlsruhe hat’s verboten!
Miau! Mio! Miau! Mio!
Mach’s aus! Sonst brennt Deutschland lichterloh!”
Doch weh! Die Flamme fasst den Raum,
Und nach nur fünf Minuten kaum
Da brennt der Reichstag, brennt das Haus,
Es brennt das ganze Land, oh Graus.
Und Minz und Maunz, die schreien
Gar jämmerlich zu zweien:
“Herbei! Herbei! Wer ist zur Hand?
Im Feuer steht das ganze Land!
Miau! Mio! Miau! Mio!
Zu Hilf’! Das Land brennt licherloh!”
Verbrannt ist alles ganz und gar,
Das arme Land mit Haut und Haar;
Ein Häuflein Asche blieb allein,
Und Ursels Dienstwagen so fein.
Und Minz und Maunz, die kleinen,
Die sizen da und weinen:
“Miau! Mio! Miau! Mio!
Wo ist die arme Freiheit? Wo?”
Und ihre Tränen fließen
Wie’s Bächlein auf der Wiesen.
[Frei nach “Die gar traurige Geschichte mit dem Feuerzeug” aus dem “Struwwelpeter” von Heinrich Hoffmann]
Erstveröffentlichung in meinem Forenaccount bei Heise online
Die Weiterverbreitung des Gedichts ist ausdrücklich gestattet. Bitte mit Quellenangabe (http://sascha-kersken.de/2009/08/03/die-gar-traurige-geschichte-mit-dem-grundgesetz/) und natürlich nicht kommerziell.
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13.7.2009 von Sascha Kersken.
Kaum ist die Neuauflage erschienen, schon hat Wolfgang Treß von Amazon.de sie durchgesehen und seine Rezension aktualisiert:
“Ruckzuck wieder auf dem neusten Stand: Die 4. Auflage und noch immer ist Sascha Kersken voll dabei. Mit über 1121 wieder ein paar Seiten mehr als zuvor enthält die aktualisierte und erweiterte Auflage nun neusten, ausbildungsbegleitenden Stoff auf dem aktuellen Stand für Fachinformatiker der Bereiche Anwendungsentwicklung und Systemintegration. Schlicht IT-Handbuch für Fachinformatiker nennt sich Kerskens gewichtige Wissensmine, zu der er selbst bescheiden sagt: “Das Buch für den erfolgreichen IT-Abschluss”.
Jemand wie Kersken muss nach einigen erfolgreichen und viel gelobten Büchern wie etwa Apache 2.2: Skalierung, Performance-Tuning, CGI, SSI, Authentifizierung, Sicherheit, VMware oder openSUSE 11: Das umfassende Handbuch auch nicht mehr unbedingt bescheiden sein — weiß er doch offensichtlich, was er kann und wie er schreiben muss, damit die (bei diesen Themen recht anspruchsvolle) Leserschaft zufrieden ist.
Los geht es auch in der 4. Auflage wie gehabt mit der Geschichte sowie den mathematischen und technischen Grundlagen. Darauf folgt Hardware, Betriebssysteme Linux, Windows und neu hinzugekommen Mac OS X und Netzwerke mit ihren ihre Grundlagen und Konzepte der Programmierung. Die nächste Stufe ist dann mit Software-Engineering, Datenbanken, Server für Webanwendungen, Internet-Serverdienste, XML und Datei- und Datenformate. Ein eigenes Kapitel zu Webdesign und Webanwendungen und den Webprogrammier- und Gestaltungssprachen Javascript/AJAX. Zuletzt dann Computer- und Netzwerksicherheit. Statt CD arbeitet Kersken mit dem Verweis aufs Web und eine Site zum Buch. Angenehm, da aktueller und unabhängiger. Im Anhang noch ein Glossar, eine zweisprachige Wortliste Deutsch/Englisch und ein kommentiertes Literatur- und Linkverzeichnis.
Kersken hat die 4. Auflage, wie schon zuvor die 3. strukturell ein bisschen überarbeitet, einige Kapitel umgestellt und bereinigt: Die neue Auflage ist damit wieder ein Stück in sich geschlossener und konzentrierter für die Ausbildung zum Fachinformatiker und verwandte Berufe
Egal ob studienbegleitend, zum Selbststudium, für Studenten oder Dozenten, optimal für Anwendungsentwicklung und Systemintegration, aber auch problemlos für IT-Systemelektroniker oder -Systemkaufleute bietet das IT-Handbuch für Fachinformatiker breites, umfassendes Wissen in einer gut aufbereiteten und verständlichen Form. Wer seine Chancen, das Studium zu bestehen und dann auch noch einen Job zu finden, deutlich erhöhen möchte oder einfach sein Grundwissen rund um die Informatik auffrischen oder Einsteigen will, findet im Inhalt des Handbuchs eine Leitlinie, die ihresgleichen sucht. –Wolfgang Treß”
Original hier.
Und zwei sehr schöne Leserrezensionen gibt es bei Amazon ebenfalls schon.
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2.7.2009 von Sascha Kersken.
Gemeinsam mit dem Verlag Galileo Press, Bonn, habe ich beschlossen, auch die soeben erschienene 4. Auflage des “IT-Handbuch für Fachinformatiker” wieder als kostenloses Open Book auf der Website des Verlags bereitzustellen. Ab sofort können alle IT-Auszubildenden und -Interessierten das Buch im Volltext online lesen oder herunterladen (ZIP-Datei mit allen zugehörigen HTML-Dokumenten).
Die gedruckte Ausgabe ist ebenfalls verfügbar und kostet 34,90 EUR. Das gebundene Buch hat 1.121 Seiten und behandelt unter anderem mathematische und technische Grundlagen, Hardware, Betriebssysteme (allgemeine Grundlagen sowie die praktische Arbeit mit Windows, Linux und Mac OS X), Programmierung (u.a. in C, Java, Perl und Ruby), Datenbanken, XML sowie Webseitenerstellung und -programmierung (HTML, CSS, PHP, Ruby on Rails und JavaScript/Ajax).
Online lesen: http://openbook.galileocomputing.de/it_handbuch/
Download (HTML-ZIP, ca. 6,7 MByte): http://download.galileo-press.de/openbook/it_handbuch/galileocomputing_it_handbuch.zip
Info und Bestellung des gedruckten Buchs: http://www.galileocomputing.de/2138
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27.6.2009 von Sascha Kersken.
Soeben sind — gleichzeitig — zwei Neuauflagen meiner Bücher erschienen:
Das “IT-Handbuch für Fachinformatiker” (Bonn, Galileo Press) bietet wie gehabt eine Mischung aus theoretischem Hintergrundwissen und praxisnahen Tutorials/Anleitungen zu vielen wichtigen Themen der IT. Es ist sowohl für den Fachkundeunterricht der Fachinformatiker (Anwendungsentwicklung und Systemintegration) als auch für Studenten, für Selbststudium oder als Nachschlagewerk für Menschen in IT-Berufen oder allgemein IT-Interessierte geeignet. Neuerungen in der 4. Auflage sind unter anderem ein eigenes Kapitel zu Apples Betriebssystem Mac OS X, ein praktischer Überblick über die JavaScript/Ajax-Bibliothek jQuery sowie aktualisierte und erweiterte Informationen zu allen bisherigen Themen. Das Themenspektrum umfasst dabei:
Abgerundet wird das Buch durch einen Glossar, eine englisch/deutsche und deutsch/englische Begriffsliste sowie ein kommentiertes Literatur- und Linkverzeichnis.
Das Buch ist ab sofort bei Galileo Press lieferbar, hat einen Umfang von 1.121 Seiten und kostet wie gehabt nur 34,90 EUR.
“Praxiswissen Flash CS4″ (Köln, O’Reilly) ist die 4. Auflage meines Flash-Einsteigerbuchs. Wer über Internet- und HTML-Grundkenntnisse verfügt, wird es mit diesem Buch leicht haben, sich in die Arbeit mit der Flash-IDE und ActionScript einzufinden.
Die beiliegende DVD enthält alle Dateien des im Lauf der Kapitel aufgebauten Praxisbeispiels, sowohl in unbearbeiteter als auch in fertiger Form. Zudem ist die 30-Tage-Testversion von Flash CS4 Professional enthalten, sowohl für Windows als auch für Mac OS X.
Im Einzelnen werden im Buch folgende Themen behandelt:
Das Buch hat 432 Seiten und kostet inkl. DVD 24,90 EUR. Erhältlich ist es hier.
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20.6.2009 von Sascha Kersken.
Von der Musikrichtung her stehe ich ja eher auf Metal, aber dieser Song muss GENAU SO sein:
Ruft eure lokalen Radiosender und Fernsehstationen an und bittet sie, den Song zu spielen. Täglich hundertmal, damit auch der Letzte merkt, worum es der Zensursula und ihrer Gang eigentlich geht.
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19.6.2009 von Sascha Kersken.
Die Geschichte der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands ist eine lange Geschichte der Verarschungen und faulen Kompromisse. Hier nur noch mal einige Highlights für Vergessliche:
Hab ich noch was vergessen?
Zusätzliche Hinweise:
Das Dumme ist, dass die meisten Menschen vergesslich sind.
Auch ich gebe zu, die SPD früher dennoch mitunter als ”kleineres Übel” gewählt zu haben. Dieser Fehler wird mir jedoch NIE WIEDER unterlaufen.
[Erstveröffentlichung unter meinem Heise-Account hier]
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28.5.2009 von Sascha Kersken.
Aus LinuxUser 05/2009:
“Apache werden
Einen Apache-Webserver setzt man unter Linux im Handumdrehen auf: Einfach die richtigen beiden Pakete installieren, und schon rennt der Apache. Das macht einen aber noch lange nicht zum Vollblut-Indianer, denn jetzt geht die Arbeit eigentlich erst richtig los. Sascha Kersken zeigt in seinem ausführlichen Buch “Apache 2.2 – das umfassende Handbuch”, wie Sie dafür sorgen, dass Anwender sicher über HTTPS Seiten abholen oder sich korrekt authentifizieren. Er erklärt, was virtuelle Hosts sind und wie man sie einrichtet. Er bringt einem die zahlreichen Module näher, die rund um den Apache-Server aus dem Boden schießen und verschweigt auch nicht die Sicherheitsprobleme, die der Webserver hervorrufen kann. Nicht zuletzt zeigt der Autor, wie man den Server auf einen plötzlichen Ansturm der Internet-Massen vorbereitet und die Performance steigert.
Das Buch richtet sich nicht an routinierte Apache-Anwender, die nach Wegen suchen, ihre Installation zu optimieren. Vielmehr bedient es Einsteiger, die bereits ein wenig Wissen über Computer mitbringen, aber mit Servern bisher nicht viel am Hut hatten. Dem folgend steigt der Autor auch nicht gleich mit einer Installationsanleitung ein, sondern erklärt zunächst recht ausführlich, aber verständlich, wie Dienste und Protokolle wie HTTP, DNS und TCP/IP eigentlich arbeiten. Es folgt eine Erklärung zu Webservern generell und den Neuerungen von Apache 2.2, erst dann geht es an die eigentliche Installation.
Die Erklärungen bleiben einfach und vermeiden kompliziertes Fachchinesisch, ohne aber trivial zu wirken. Wenn sich dann doch auch mal ein Kapitel an Programmierer richtet, kann der nicht-programmierende Einsteiger das getrost überspringen, ohne dass ihm wesentliche Informationen entgehen. Schön für Linux-Anwender: Kersken erklärt die Konfiguration des Servers hauptsächlich unter Linux. Das ergibt Sinn, denn der freie Server läuft in der Praxis aus Performance-Gründen meist auf Linux-Systemen. Wer also ernsthaft plant, ein Apache zu werden, der findet in dem Buch einen guten Einstieg und Begleiter auf den ersten Schritten.”
Originalrezension hier.
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