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24.9.2008 von Sascha Kersken.
Ich war ein bisschen zu langsam beim Registrieren der Domain “open-source-blog.de”. Zumindest ist sie in guten Händen — zwei Kollegen von der papaya Software GmbH betreiben unter dem Namen ein nettes deutschsprachiges Blog über allerlei Open-Source-Themen, wie ihr in meiner Blogroll oder gleich hier sehen könnt.
Um Verwirrung zu vermeiden, habe ich mich entschlossen, dieses Blog in “Free Software Blog” umzubenennen (free as in freedom, not as in free beer, natürlich). Und ich habe soeben die Domain “free-software-blog.de” registriert, unter der dieses bescheidene Blog in Kürze erreichbar sein wird.
Geschrieben in Deutsch, Meta | 2 Kommentare »
24.9.2008 von Sascha Kersken.
I’ve been a bit too slow to register the domain “open-source-blog.de”. At least it’s in good hands — two of my colleagues from papaya Software GmbH are doing a nice German-language blog about Open Source stuff, as you can easily see for yourself in my blog roll or right here.
To avoid confusion, I’ve decided to rename this blog to “Free Software Blog” (free as in freedom, not as in free beer, mind you). And I’ve just registered the domain “free-software-blog.de” under which you will soon find this humble blog.
Geschrieben in English, Meta | 1 Kommentar »
4.10.2007 von Sascha Kersken.
(Saying hello in my favorite programming language, Ruby, which of course is open source.)
Open Source, or Free Software, is more than just something you don’t have to pay for. More importantly, it grants you the freedom to use software the way you need to and not the way its vendor wants you to use it. This freedom for developers, administrators, and users needs to be extended and to be defended: against attempts of politics and economy to ban it or to threaten its users, against commercial abuse, but also against too naive and optimistic fans who believe that the mere growth of open source usage would automatically create a more liberal society. Though the idea of open source was linked to a more political world improvement movement of the 1970s, it has steered away from that during the last few years. The advantage of this fact is that open source is being used by more and more people who are not deeply into IT, and even by corporations, politics, and administration. The downside of it, though, is that a decreasing part of the open source community thinks about political implications. Only few people are able to recognize threats against free software and even against free society — such as some important politicians’ Big Brother mentality, data-hungry corporations, or lobby pressure to start software patents in the EU.
With this blog, I’d like to keep you up to date about new and exciting open source tools, but also keep a look at the state of society — software development, like any other human activity, rather takes place in the real world than in an ivory tower. In this respect, I will ignore any “What’s this got to do with open source/software/computers/IT?”-style comments.
Since 1995, I’ve been using open source software for nearly every task where there’s a free alternative available. For me, the Linux operating system, the Apache web server, the MySQL database server, and the PHP web scripting language (yes: LAMP) are the most important of these tools, my everyday toolbox. To help other developers to get used to these programs and to persuade them of their advantages, I wrote a few (German language) textbooks and articles about them.
I put my own little tools and teaching programs under open source licenses, usually under the GNU GPL. Since April 2007, developing open source software has even been my main profession: I’m working for papaya Software GmbH in Cologne, Germany, as a developer of the PHP-based web content management system papaya CMS.
Please note that I’m not an open source dogmatist but an IT pragmatist. I do know Windows and work with it, I’m the author of a textbook about Adobe Flash, and I do use commercial programs when they are useful. To create an open and just society with equal chances (in which free software licenses are only one small aspect of many) and to find a future worth living for all mankind seems far more important to me than to fanatically adore open source software.
Geschrieben in English, Meta, Open Source | 1 Kommentar »
25.9.2007 von Sascha Kersken.
(Eine Begrüßung in meiner derzeitigen Lieblingsprogrammiersprache Ruby, die natürlich Open Source ist.)
Open Source, oder freie Software, ist mehr als nur kostenlos. Es geht auch und vor allem um die Freiheit, Software weitgehend so einzusetzen, wie Sie sie brauchen, und nicht wie der Hersteller es Ihnen vorschreiben möchte. Diese Freiheit für Entwickler, Administratoren und Anwender gilt es weiterzuentwickeln und zu verteidigen: gegen Verbotsversuche und Einschüchterungen aus Politik und Wirtschaft, gegen kommerzielle Vereinnahmung, aber auch gegen allzu naiv-optimistische Anhänger, die am bloßen Wachstum des Open Source-Einsatzes die automatische Entwicklung einer freiheitlicheren Gesellschaft abzulesen glauben. Denn die Grundidee der freien Software wurde zwar von umfassenden Weltverbesserungsgedanken der 1970er Jahre inspiriert, hat sich aber in den letzten Jahren von diesen entfernt. Der Vorteil ist eine höhere Verbreitung von Open Source bis in die vielbeschworene “Mitte der Gesellschaft” sowie in Konzerne, Politik und Verwaltung. Der Nachteil ist allerdings, dass ein immer kleinerer Teil der Open Source-Nutzergemeinschaft sich Gedanken über die gesellschaftlichen Implikationen macht. Bedrohungen der freien Software, vor allem aber auch der freien Gesellschaft, werden kaum wahrgenommen — etwa die Überwachungsbegehrlichkeiten des Bundesinnenministers und verwandter Geister, die Datensammelwut der Konzerne oder der Druck, in der EU Softwarepatente einzuführen.
Mit diesem Blog möchte ich über neue, aufregende Open Source-Tools berichten, aber gleichzeitig einen wachen Blick auf die genannte gesellschaftliche Situation werfen — denn wie jede andere menschliche Beschäftigung findet auch Softwareentwicklung und -einsatz nicht im luftleeren Raum statt. Von daher werde ich eventuelle “Was hat das denn mit Open Source/Software/Computern/IT zu tun?”-Kommentare geflissentlich ignorieren.
Seit 1995 nutze ich Open Source-Software für so gut wie jede Anwendung, für die eine freie Alternative verfügbar ist. Für mich persönlich sind das Betriebssystem Linux, der Webserver Apache, der Datenbankserver MySQL und die Web-Skriptsprache PHP (genau: LAMP) die wichtigsten dieser Tools, weil sie meine wichtigsten Arbeitswerkzeuge sind. Um auch andere Entwickler mit diesen Programmen vertraut zu machen und von ihren Vorzügen zu überzeugen, habe ich diverse Fachbücher und Artikel dazu geschrieben.
Meine eigenen kleinen Tools und Lehrprogramme habe ich in der Regel stets unter Open Source-Lizenzen gestellt, meist unter die GNU GPL. Seit April 2007 bin ich auch hauptberuflich mit der Entwicklung von Open Source-Software beschäftigt: ich arbeite bei der papaya Software GmbH in Köln an dem PHP-basierten Web-Content-Management-System papaya CMS mit.
Beachten Sie aber, dass ich kein Open Source-Dogmatiker, sondern IT-Pragmatiker bin. Ich kenne Windows und arbeite (auch) damit, habe ein Buch zu Adobe Flash geschrieben und verwende kommerzielle Programme, wenn sie nützlich sind. Wichtiger als fanatische Open Source-Verehrung erscheint mir die Schaffung einer offenen, möglichst gerechten und chancengleichen Gesellschaft, in der die Öffnung der Software-Lizenzmodelle nur eines von vielen Mitteln zu einem fruchtbaren Austausch ist, der die Menschheit als Ganzes in eine lebenswerte Zukunft führen kann.
Geschrieben in Meta, Open Source | 1 Kommentar »