Wie Arte einmal ohne jede Not fast dafür sorgte, dass „Bild“ fast gut wegkam

Antisemtismus ist eine der entsetzlichsten Äußerungsformen von Rassismus, die gerade durch deutsche Täter mindestens 6 Millionen industriell ermordete Menschen zur Folge hatte und dennoch in Deutschland und anderswo weiterhin ihre hässliche Fratze zeigt. Nun gibt es eine Doku über Antisemitismus in der heutigen Zeit, die Arte sich zu zeigen weigert. Offenbar ist ausgerechnet „bild.de“ eingesprungen und zeigt die Doku nun auf der eigenen Website. Schade, dass es Dummköpfe in ÖR-Programmredaktionen zu geben scheint, die „Bild“ nun die Genugtuung geben, als „freieres Medium“ dazustehen als diese ÖR. „Bild“ (dieses eklige Schmierblatt war hier bereits Thema)! Aus demselben Axel-Springer-Verlag, dessen massive Lobbyarbeit dafür gesorgt hat, dass sie die meisten Inhalte ihrer Mediatheken – die aus den Rundfunkbeiträgen der Allgemeinheit bezahlt wurden – nach 7 Tagen „depublizieren“ müssen.

Aber tut mir leid; „Bild“ bekommt von mir keinen Klick und erst recht keinen Link. Angeblicher Philosemitismus war bei denen schon immer bloß Masche, um nicht als das wahrgenommen zu werden, was sie sind: rechte Hetzer. Die übrigens nicht das geringste Problem haben, einen selbstverständlich stramm antisemitischen Nationalsozialisten zu feiern, wie man hier im „Bild-Blog“ nachlesen kann.

Über Sascha Kersken

Ich habe seit 1983 Computer-Erfahrung und hatte das Glück, mein Hobby nach dem Abitur und einigen Umwegen zum Beruf zu machen. Ich arbeite bei der dimensional GmbH in Köln als Senior Developer, unter anderem mit PHP und Java. Seit 1996 bin ich zusätzlich als freiberuflicher Dozent in den Bereichen Administration, Programmierung und Webentwicklung mit Schwerpunkt LAMP tätig, außerdem als Fachbuchautor und -übersetzer. Eine andere meiner großen Leidenschaften ist die Belletristik; 2016 erschien im Self-Publishing mein erster Roman "Göttersommer", der Teil 1 einer Trilogie ist.
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